Dieses Blog durchsuchen

Dienstag, 18. Dezember 2018

Feigenkekse/ Feigenplätzchen/ Incirli kurabiye

Halli Hallo und herzlich willkommen zu meiner Weihnachtsbäckerei. :)
Heute gibt es auch schon das letzte Plätzchen-Rezept von mir. Erstaunlich wie schnell doch der Monat vergangen ist...Ich weiß noch, wie ich die Rezepte und Videos geplant habe und total aufgeregt war, mit euch all das zu teilen und nun ist es auch schon wieder vorbei.



Den Abschluss sollen diese Feigenkekse machen. Die sind einfach traumhaft lecker, nicht zu süß, einfach perfekt auf den Punkt gebracht. Optisch sind sie natürlich nicht der Knüller, aber die zergehen einfach im Mund und sobald ihr einen probiert habt, spielt die Optik keine Rolle mehr und ihr werdet süchtig. ;) Also probiert unbedingt einmal diese Kekse aus, kann ich euch wirklich nur ans Herz legen.



Übrigens könnt ihr die Kekse auch sehr gerne mit Datteln machen, würde trotzdem super schmecken und funktionieren.



Zutaten für 60 Feigenkekse:
Teig:
250g kalte in Würfel geschnittene Butter
450-480g Mehl (4 1/2 Gläser)
120g Puderzucker ( 1 Glas)
70g Speisestärke ( 1/2 Glas)
1 Pck. Vanillezucker
Eine Prise Salz
1 Pck. Backpulver
1 Ei

Füllung:
250g getrocknete Feigen
2 EL flüssige Butter
4-5 EL Wasser
1 TL Zimt

Zubereitung:
Teig:
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. 
  2. Das ist ein wenig Mühsam, aber mit ein wenig Geduld und Kraft kommt alles gut zusammen. (TIPP: Gebt am Anfang noch nicht das komplette Mehl dazu. Lasst ca.50g übrig und fügt es bei Bedarf während dem Kneten hinzu)
  3. Anschließend den Teig zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben und kurz an der Seite stehen lassen.
Füllung:
  1. Feigen mit der Butter, dem Wasser und dem Zimt pürieren. Gebt nach Bedarf noch ein wenig Wasser hinzu, ihr solltet eine recht feste Paste erhalten.(TIPP: Ich hatte beim Pürieren Schwierigkeiten, da meine Feigen ein Tick zu trocken waren. Am Ende habe ich zwar trotzdem meine gewünschte Konsistenz erreicht, jedoch war es bis dahin mühsam. Ihr könnt eure Feigen oder Datteln einfach für ca. 5-10 Minuten in heißes Wasser legen, damit sie einweichen. Dann aus dem Wasser schöpfen und einfach mit den restlichen Zutaten pürieren. Oder ihr kauft von Anfang an super softe und saftige Feigen, dann könnt ihr euch den Schritt sparen.)
Fertigstellung:
  1. Teig in zwei teilen. 
  2. Die eine Hälfte nehmen und auf einer Backmatte oder zwei Backpapierstreifen zu einem Rechteck ausrollen. Ihr könnt gerne bei der Form mit einem Messer nachhelfen. ;) (TIPP: Ich würde euch raten, den Teig nicht auf Mehl auszurollen, da er sonst zu trocken wird und euch beim Aufrollen arg reißt.)
  3. Den Überschuss wegnehmen und zusammenkneten.
  4. 1/3 von der Feigenfüllung auf das Rechteck geben und gleichmäßig verstreichen.
  5. Das Rechteck von der langen Seite aus aufrollen.
  6. Die Rolle in Frischhaltefolie wickeln ggf. schön zurecht formen und so für ca.15-20 Minuten in den Tiefkühler legen. So lässt sich der Teig besser schneiden.
  7. Nun das gleiche mit der zweiten teighälfte machen. 
  8. Denn Überschuss von beiden Teighälften zusammenkneten und daraus einen dritten Strang machen.
  9. Nach der Kühlzeit den Strang rausholen und in ca. 1-2cm dicke Stücke schneiden.
  10. Jeweils 20 Kekse auf ein Backblech legen.
  11. Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 190°O/U ca. 12-16 Minuten backen, bis sie von unten ein wenig Farbe annehmen. Die Oberfläche sollte eher weiß bleiben.
  12. Nach dem Backen die Kekse auf dem Backblech komplett auskühlen lassen und danach vernaschen.
  13. Ich würde sie nicht mit Puderzucker bestäuben, da es ansonsten zu süß wäre.
  14. Luftdicht verpackt halten die Kekse mindestens 5 Tage.



Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Kiraz<3

Sonntag, 9. Dezember 2018

Spekulatius No-bake Cheesecake/ Spekulatius Torte mit Mandarinen und Zimt

Halli Hallo und herzlich willkommen zu meiner Weihnachtsbäckerei. :)
No-bake Torte sind meiner Meinung nach wirklich das ganze Jahr über praktisch. So kann man einfach super Stromkosten sparen und muss auch gar nicht so lange in der Küche stehen. Heute gibt es das Rezept zu diesem Spekulatius No-bake Cheesecake.



Die Torte besteht aus einem Spekulatiuskeksboden, einer Zimt-Cheesecream, in der sich Mandarinen befinden und garniert wird die Torte mit ein paar angerösteten Mandelblättchen und weiteren Spekulatiusbröseln.  Das tolle ist, dass ihr für diese Torte keine Sahne aufschlagen müsst, somit wäre die Torte wirklich auch super anfängerfreundlich. Wenn ihr alle Punkte bei der Verarbeitung mit der Agartine beachtet, kann auch nicht viel schief laufen. ;) Übrigens habe ich die Spekulatiuskekse ohne Mandeln verwendet, da ich ja gegen die allergisch bin, falls bei euch nicht dieses Problem vorliegt, könnt ihr auch sehr gerne die mit Mandeln verwenden.



Zutaten für einen Backring mir 24cm Durchmesser:
Bröselboden:
250g fein gebröselte Spekulatiuskekse
100g flüssige Butter

Creme:
250g Mascarpone
500g Frischkäse
150g Magerquark
4 TL Sahnesteif
50g Puderzucker
1-2 TL Zimt
2 Dosen Mandarinen

15 Agartine
200ml Mandarinensaft (Einfach den Saft von den Dosenmandarinen abfangen und dann abwiegen)

Dekoration:
1 Dose Mandarinen
100g fein gebröselte Spekulatius
200g Sahne
4 TL San-Apart
100g gehobelte Mandelblättchen

Zubereitung:
Bröselboden:
  1. Einen Backring auf 24cm einstellen, mit Backpapier einschlagen und auf einen Tortenretter stellen. Alternativ könnt ihr auch einfach den Rand einer normalen Springform nehmen und den mit Backpapier einschlagen.
  2. Zunächst die flüssige Butter mit den Keksbrösel gut vermengen.
  3. Die Masse in den Backring geben und mit einem Löffel gleichmäßig in die Form verteilen, anschließend mit einem Glasrücken oder Fondantglätter festdrücken.
  4. So wandert unser Boden für gute 30 Minuten in den Kühlschrank, bis der Boden aushärtet.
Creme:
  1. Am besten wiegt ihr euch schonmal alle Zutaten ab, denn jetzt muss schnell gearbeitet werden.
  2. Agartine und Mandarinensaft in einen Topf geben, glatt rühren und dann auf dem Herd 2 Minuten unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Es ist ganz wichtig, dass ihr die zwei Minuten einhält, sonst kann die Masse später nicht gelieren.
  3. Danach den Topf vom Herd nehmen und kurz an die Seite stellen.
  4. Ganz fix in einer Schüssel Mascarpone, Quark, Frischkäse, Zimt, Puderzucker und San-Apart mit dem Handmixer vermengen.
  5. Nun nach und nach 2-3 Esslöffel von der Creme zur Agartine Mischung geben und glatt rühren. Dieser Schritt ist sehr wichtig. Dadurch wird die Temperatur angeglichen und wir beugen vor, dass sich später Klümpchen in der Creme bilden.
  6. Die angeglichene Mischung nun schnell unter die restliche Creme mixen. Am besten holt ihr euch hier eine helfende Hand, dann könnt ihr mixen und der Andere kann die Masse hinzugeben.
  7. Die abgetropften Mandarinen dazugeben und mit einem Teigschaber unterheben. Verwendet hier keinen Handmixer, sonst zerstört ihr euch die Mandarinen.
  8. Die Creme auf den ausgekühlten Boden geben und glatt streichen.
  9. Backring abdecken und die Torte für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ihr könnt sie auch sehr gerne über Nacht kühlen, dann wird sie fester.

Fertigstellung:
  1. Mandarinen abtropfen.
  2. Spekulatius fein bröseln.
  3. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und in eine Spritzbeutel mit Tülle füllen.
  4. Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett auf dem Herd bei sehr niedriger Stufe goldig anrösten und anschließend komplett auskühlen lassen. Achtung! Die Mandeln sind immer sehr heiß passt wirklich auf und unterschätzt es nicht.
  5. Torte auf einen schönen Tortenfuß stellen.
  6. Backpapier sowie den Backring entfernen.
  7. An den Rand der Torte die Mandelblättchen kleben.
  8. Die Oberfläche reichlich mit den Keksbröseln bedecken.
  9. Mit der Sahne 12 Tupfer auf die Oberfläche spritzen.
  10. Auf jeden Tupfer eine Mandarine setzten und dann wären wir auch schon fertig.
  11. Entweder die Torte noch kühl stellen oder sofort servieren.





Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Kiraz<3

Dienstag, 4. Dezember 2018

Lebkuchen/ Gingerbread Man/ Weihnachten

Halli Hallo und herzlich willkommen zu meiner Weihnachtsbäckerei. :)
Heute habe ich für euch ein leckeres Rezept für Lebkuchen. Bei uns sind die gekauften super beliebt und auch schnell vernascht. Was wäre ich aber für eine leidenschaftliche Hobbybäckerin, wenn ich nicht mal Lebkuchen selber machen könnte oder? ;)



Vorab möchte ich entnehmen, dass diese selbstgemachten Lebkuchen nicht genauso saftig sind wie die Fertigen, aber geschmacklich wirklich den Punkt treffen und wenn nicht sogar besser sind. Wer weiß was in den Fertigprodukten alles drinnen steckt, damit sie so saftig bleiben. Alle die von diesen Lebkuchen probieren durften, waren wirklich super begeistert und haben die Konsistenz überhaupt nicht für schlimm empfunden, da sie geschmacklich echt gut waren. Selbst Klassenkameraden, die gekauften Lebkuchen nicht mögen, waren von diesen hier sehr begeistert. ;)



Den Lebkuchenteig würde ich euch raten eine Nacht vorher zuzubereiten, da so der Teig schön fest werden kann und der Zucker dann Zeit hat sich aufzulösen. Falls ihr den Teig nicht sofort weiterverarbeiten könnt, wäre er noch in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank für weitere 2 Tage haltbar. :)



Zutaten für 12 Stück:

Teig:
200g Zuckerrübensirup
100g braunen Zucker
ca.550-650g Mehl
7g Backpulver
7g Natron
2 Eier
150g Butter
1 Prise Salz
8g Lebkuchengewürz
20g Backkakao

Dekoration:
80g Zartbitterschokolade
2 TL Kokosöl

Zubereitung:

  1. Zuckerrübensirup, Butter und Zucker in einen Topf geben und auf dem Herd bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Stellt den Herd nicht zu hoch, die Masse kann wirklich sehr schnell anbrennen.
  2. Sobald alles geschmolzen ist und sich einiger Maßen verbunden hat, kann der Topf vom Herd genommen werden und kurz für 10-15 Minuten an die Seite gestellt werden.
  3. Nun einfach alle Zutaten in die Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
  4. Nicht wundern, der Teig ist und sollte auch noch ein wenig klebrig bleiben, da das später im Kühlschrank noch aushärtet. So viel Mehl dazu geben, bis ihr einen Teig erhaltet, der noch ein wenig an den Fingern klebt, aber beim abkratzen von den Fingern trotzdem leicht runterkommt und nicht lästig ist.
  5. Teig in zwei teilen, in Frischhaltefolie wickeln und so für eine Nacht in den Kühlschrank stellen.
  6. Am nächsten Tag den Teig vor der Weiterverarbeitung 10 Minuten vorher rausholen oder den Teig einfach kurz geschmeidig kneten.
  7. Den Teig nun auf 10mm Dicke ausrollen.
  8. Mit Ausstechern den Teig ausstechen. (Achtung: Je nach Ausstechergöße kann auch die Backzeit variieren! Meine waren ca.8-10cm groß.)
  9. Lebkuchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen. (Bei mir waren es je Backblech 6 Stück.)
  10. Wer mag kann vor dem Backen das Blech noch für 10 Minuten kühl stellen, somit könnt ihr nochmal sicher gehen, dass sie euch im Ofen nicht zerlaufen.
  11. Im vorgeheizten Ofen bei 180° O/U 11 Minuten backen.
  12. Nach dem Backen auskühlen lassen.
  13. Auf einem Wasserbad zartbitter Schokolade schmelzen und die Lebkuchenmännchen damit einstreichen. 
  14. Dann wären wir auch schon fertig und die Lebkuchen sind sofort verzehrbreit.

Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Kiraz<3

Sonntag, 2. Dezember 2018

Mohn-Kirsch-Konoten/ Hefeknoten mit Mohnpudding/ weiche Hefeknoten mit Mohn und Sauerkirschen

Halli Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Blogeintrag von mir. :)
Das heutige Rezept stand schon lange auf meiner Liste. Nur kam immer etwas anderes dazwischen, da aber meine Mutter vor kurzem Mohn gekauft hatte, dachte ich mir, dass es einfach Zeit dafür wird. Heute gibt es das Rezept zu diesen Mohn-Kirsch-Knoten. Das Ganze besteht aus einem unnormal weichen Hefeteig, einer Mohnpudding Füllung mit Kirschen und getoppt wird das mit einem Vanillefrosting, welches meiner Meinung nach unbedingt da rauf gehört und wirklich gar keinen Fall fehlen darf! ;)



Zu gegeben, entsteht beim Formen der kleinen Hefeknoten eine kleine Sauerei, aber glaubt mir, wen ich sage, dass es sich lohnt. Ich habe in meinem ganzen leben bis jetzt nur dreimal einen Hefeteig gegessen der so extrem weich was. Das war einmal bei einem Zimtschnecken-Rezept, dann bei meinem Oreo-Hefeknoten und jetzt bei diesen Mohn-Knoten. Die cremige Mohnfüllung mit den Kirschen und dem süßlichen Vanillefrosting passen wirklich perfekt dazu. Ich konnte nicht widerstehen und musste gleich drei hintereinander verschlingen...



Wenn ihr das beste aus eurem Hefeteig rausholen wollt, dann solltet ihr wirklich die Ruhzeiten einhalten, da diese am Ende alles ausmachen. Zudem schmecken die Knoten noch warm wirklich am aller besten. Ich werde sicherlich auch die Mohn-Hater unter euch mit diesem Rezept rumkriegen.;)



Zutaten für 12 große Hefeknoten oder 20 kleine:
Hefeteig:
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL lauwarmes Wasser
60g Zucker
50g flüssige Butter
130ml lauwarme Milch
1 Ei
500-550g Mehl ( Typus 550)
Eine Prise Salz
100g Magerquark

Mohnfüllung:
1 Packung Back Mohn
300ml Milch
1 Ei
20g Speisestärke
30g Zucker
45g Butter

1 Glas Sauerkirschen

Frosting:
100g Puderzucker
2 Pck. Vanillezucker
50g Frischkäse
ein Schlückchen Milch

Zubereitung:
Hefeteig:
  1. Hefe mit der hälfte des Zuckers im Wasser auflösen.
  2. Einmal verrühren, Schale abdecken und das kurz für 10-15 Minuten an der Seite stehen lassen.
  3. Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und das Hefegemisch reingeben.
  4. Anschließend alle Zutaten außer die Butter in die Schüssel hinzugeben und das Ganze zu einem Teig verkneten.
  5. Sobald sich alles einiger Maßen verbunden hat, kann die Butter eingeknetet werden. (Tipp:Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern kleben, also bei Bedarf ein wenig Mehl hinzugeben. Er sollte aber natürlich auch nicht zu fest sein.)
  6. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmal für 5-7 Minuten schön geschmeidig kneten. 
  7. Anschließend zu einer Kugel formen.
  8. Schüssel mit Backtrennspray einsprühen, Kugel rein geben, diesen ebenfalls einfetten und anschließend die Schüssel abdecken.
  9. So muss der Hefeteig an einem warmen Ort für 2 Stunden ruhen, bis er sich verdoppelt, sogar verdreifacht.
Mohn-Füllung:
  1. Milch, Zucker und Vanillezucker in einem Topf auf dem Herd erwärmen.
  2. Nebenbei in einer Schale Ei und Speisestärke klümpchenfrei verrühren.
  3. 2-3 Suppenkellen von der warmen Milch nach und nach zur Ei-Speisestärke-Mischung gießen und glatt verrühren. Dieser Temperatur Ausgleich sorgt dafür, dass unser Ei gleicht nicht stockt.
  4. Back Mohn in die Milch geben und unter ständigem Rühren einmal auflösen lassen.
  5. Anschließend in einem dünnen Strahl und unter ständigem Rühren die Ei Mischung in die Milch einrühren.
  6. Den Pudding nun einmal eindicken lassen und anschließend für eine Minute aufkochen lassen.
  7. Topf vom Herd nehmen und die Butter einrühren.
  8. Den Pudding jetzt an der Seite für 20-30 Minuten auskühlen lassen.

Fertigstellung:
  1. Hefeteig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem langen Strang formen.
  2. Anschließend den Strang in 12 Portionen einteilen. Falls ihr kleinere Knoten wollt, könnt ihr auch ruhig 18-20 Portionen machen, nur würde sich die Backzeit dann auch verkürzen.
  3. Die kleinen Teigfetzten zu Kugeln rollen und dann auf eine leichte bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einem Küchentuch abdecken. So verhindern wir, dass die Oberfläche gleich austrocknet, während wir weiterarbeiten.
  4. Eine Teigkugel schnappen und zu einem Rechteck ausrollen.
  1. 1-1,5 von dem Mohnpudding auf dem Teig glatt streichen. Lasst ein kleinen Rand frei, damit die Füllung beim Aufrollen nicht ausläuft.
  1. 4 Kirschen auf die andere Seite legen, wo der Rand NICHT frei ist. 
  1. Anschließend den Teig der länge nach eng aufrollen.
  1. Mit einem Messer den Strang bis zur Mitte halbieren, sodass ihr dann zwei Stränge habt.
  1. Diese Stränge eindrehen.
  2. Das gleiche nun mit der anderen Seite machen.
  1. Den Strang zu einem Knoten formen, also beide Enden eindrehen. 
  1. Hefeknoten auf ein Backblech mit Backpapier legen und das wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.
  1. Auf ein Blech 6 Hefeknoten geben und diese im KALTEN Ofen bei 190° O/U 20 Minuten backen, bis sie schön goldig werden.

Frosting:
  1. Alle Zutaten einfach vermengen, bis ihr eine glatte Masse erhaltet.
  2. Die Knoten nach dem Backen sofort mit dem Frosting bestreichen.
  3. Dann wären wir auch schon fertig und die Knoten können am besten noch warm verzehrt werden.


Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Kiraz<3

Montag, 26. November 2018

Butterplätzchen/ Butterkekse/ Ausstechkeske/ Weihnachtsplätzchen/ Zarte Kekse

Halli hallo und herzlich willkommen in meiner Weihnachtsbäckerei. :)
Mit diesem Rezept beginnt endlich auch bei mir die Weihnachtsbäckerei. Das erste Plätzchen Rezept soll mein Liebstes sein. Klassische Butterkekse oder auch Ausstechkekse genannt, sind nicht nur super einfach hergestellt, sondern auch unglaublich lecker. In den Supermärkten gibt es ja auch Fertigmischungen, aber die braucht man wirklich gar nicht. Im Prinzip sind das alles Grundzutaten, die man alle Zuhause hat.Mein Rezept ist wirklich geling sicher und mit ein paar Tipps& Tricks könnt ihr auch vermeiden, dass sie im Ofen zerlaufen.



Ich bereite am liebsten den Keksteig einen Abend vorher zu und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. So hat der Mürbteig Zeit zu ruhen und der Zucker kann sich auflösen. Wer es eilig hat, kann ihn auch nur für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen, wobei ich euch erstes eher raten würde.



Das tolle ist auch, dass ihr aus diesem Rezept wirklich eine große Portion rausbekommt und lange was davon habt, wenn ihr nicht solche Naschkatzen wie wir seid. ;) Luftdicht in einer Dose verpackt, sind sie bis zu einer Woche haltbar, wenn nicht sogar länger.
Nach Lust und Laune könnt ihr eure Kekse auch gerne mit einem Guss bestreichen und mit Streuseln und Perlen schmücken. Allerdings muss ich erhlich gestehen, dass wir persönlich die Kekse so pur ohne nichts viieeel besser finden. Naja, aber bekanntlich isst ja das Auge mit. ;)



Zutaten für ca. 50 Plätzchen:
Keksteig:
400g Mehl
200g kalte Butter
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 TL Backpulver
2 Eigelb
1 Prise Salz

Guss:
150g Puderzucker
2-3 El Wasser
Lebensmittelfarbpaste nach Wahl

Dekoration:
Streusel, Perlen und Co.

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel oder auf die Arbeitsfläche geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig in zwei teilen, flach drücken und in Frischhaltefolie einwickeln.
  3. Nun für zwei Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  4. Falls ihr ihn jetzt eine Nacht im Kühlschrank hattet, würde ich ihn vor der Weiterverarbeitung kurz für 15 Minuten auf Raumtemperatur stehen lassen.
  5. Anschließend den Mürbeteig auf einer Backmatte oder zwischen zwei Backpapierstreifen auf ca. 5-10mm dicke ausrollen.
  6. Mit Ausstechern Kekse ausstechen. 
  7. Die Kekse mit etwas Abstand auf ein Backblech mit Backpapier legen und so das Blech nochmal für ca.15-20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Mit dieser Zwischenkühlzeit vermeidet ihr, dass gleich euch die Kekse beim Backen zerlaufen. Es ist auch ganz wichtig, dass ihr mindestens 10 Minuten vorher den Ofen auf 190° O/U Hitze vorheizt. 
  8. So wandern die Kekse in den vorgeheizten Backofen und werden für ca.7-10 Minuten gebacken. Sie sollten an der Oberfläche wirklich ganz leicht Farbe annehmen. Macht euch keine Sorgen, direkt nach dem Backen sind sie noch ein wenig weich und zerbrechlich, aber nach dem sie komplett auskühlen, werden sie fest. 
  9. Für den Guss einfach Puderzucker mit Wasser anrühren, bis ihr eure gewünschte Konsistenz erreicht. Diesen dann einfärben und die Kekse mit Guss und Dekoration garnieren.
  10. So könnt ihr dann eure Kekse auch schon vernaschen.




Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Kiraz<3

Red Velvet Cake/ Himbeer-Schoko-Torte

Halli hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Blogeintrag von mir. :)
Schon seit langem stand der Red Velvet Cake auf meiner to do list. Neulich habe ich dann auf Instagram ein super schönes Bild zu einer Red Velvet Torte mit Himbeerfruchteinlage gesehen, welches dann meine Inspiration zu dieser Torte wurde.



Vielleicht fragen sich einige von euch, wie es denn zu diesem Namen kommt. Es ist so, dass in diesen Teig Essig und Natron reinkommen und diese zwei Zutaten reagieren dann mit dem Kakao, wodurch eine rötliche Farbe entsteht. Die Konsistenz wird dann auch samtig. Aber mittlerweile ist es typisch, dass man ein wenig mit roter Lebensmittelfarbpaste nachfuscht um die Farbe zu intensivieren. Ehrlich gesagt, war ich mit dem Kakao ein wenig zu großzügig, weshalb das rot nicht ganz so doll durchkam.



Die Torte war übrigens für einen Geburtstag und weil sie beim ersten mal so gut ankam, habe ich sie innerhalb von zwei Wochen erneut für einen anderen Anlass gebacken. Und Leute das muss wirklich etwas bedeuten, da ich normalerweise nicht so gerne etwas ein zweites Mal backe, weil ich einfach nicht viel Zeit habe und viel lieber neue Rezepte ausprobiere. ;)



Zutaten für eine hohe Torte mit 20cm Durchmesser oder eine tiefere mit 24cm:
Teig:
4 zimmerwarme Eier
250g zimmererwarme Butter
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
eine Prise Salz
250g Mehl
60g Kakao
2 TL Backpulver
1 TL Natron
300ml zimmerwarme Buttermilch
2 TL (10ml) Essig

Fruchteinlage:
300g  TK Himbeeren
200g Wasser
15g Agartine
1 EL Zucker ( Optional)

Creme:
250g Mascarpone
400g Sahne
250g Magerquark
10 TL San Apart
80g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt

Außerdem:
Frische Himbeeren

Zubereitung:
( Wird demnächst noch hinzugefügt, solange könnt ihr euch das passende Video dazu auf meinem YouTube Kanal anschauen.) YouTube: Kiras bakery

Sonntag, 18. November 2018

Kürbis Mac and Cheese/ Pasta mit Kürbis-Käse-Sahne Soße/ 15 Minuten Gericht

Halli Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Blogeintrag von mir. :)
Das ich im Moment einfach extrem im Kürbis Fieber bin, ist glaube ich kein Geheimnis mehr oder? Ich liebe Kürbis einfach und könnte es wirklich das ganze Jahr über essen. Wie dem auch sei geht es leider nicht und langsam steht auch schon die Weihnachtsbäckerei vor der Tür, weshalb mein letztes Kürbis-Rezept für dieses Jahr online kommt.



Ich habe mich diesmal für ein schnelles und unglaublich leckeres herzhaftes Pasta Gericht entschieden. Auf Instagram machen viele Kürbis Mac and Cheese Rezepte die Runde. Die Meisten, die ich entdeckt habe, waren Vegan. Für mich gehört aber da definitiv Käse rein, weshalb es von mir jetzt auch eine Variante dazu gibt. Das Gericht ist wirklich in unter 15 Minuten zubereitet. Also ab in die Küche und dem Ganzen einen Versuch geben. ;)



Zutaten für 2-3 Person
300g Nudeln (Ich habe Makkaroni verwendet)
1,5 EL Butter
1 EL Mehl (15g)
250ml Milch
350g Kürbispüree
80-100g geriebenen Goudakäse
Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß

Zubereitung:
  1. Nudeln mit der Prise Salz in kochendes Wasser geben und gar kochen.
  2. Während dessen oder eben nebenbei Butter in einer Pfanne anbraten.
  3. Mit einem Schwung das Mehl dazu geben und gut einarbeiten.
  4. Sobald die Mehlschwitze goldig wird und die Bläschen kleiner werden die Milch, unter ständigem Rühren, in einem dünnen Strahl dazu gießen.
  5. Kürbispüree und Gewürze dazu geben und das Ganze einmal aufkochen lassen.
  6. Käse dazu hinzufügen und einrühren.
  7. Falls euch die Konsistenz noch zu flüssig ist, einfach die Soße für 3-5 Minuten weiter köcheln lassen.
  8. Sobald die Nudeln gar sind abtropfen lassen und einfach in die Soße geben.
  9. So wäre das Gericht auch schon fertig und sofort servierbereit.




Viel Spaß beim Nachkochen,
eure Kiraz<3

Spinatkuchen mit Erdbeeren /Ramadan Edition

Hello Friends und herzlich willkommen zu einem neuen Rezept. Passend zum Ramadan und anstehenden Zuckerfest habe ich einen Spinatkuchen mit ...